„Was gesagt werden muss“ – der Held Günter Grass und sein neues Gedicht

Günter Grass hat vor ein paar Tagen in der „Süddeutschen Zeitung“ sein neues Gedicht „Was gesagt werden muss“ veröffentlicht, in dem er vor einem Krieg mit dem Iran warnt und sagt, Israel sei der wahre Terrorist. Womit er zugegebenermassen ja auch Recht hat, denn für all diejenigen, die sich für internationale Politik und Geschichte interessieren und sich auch mal über alternative Medienkanäle informieren, ist das eine bekannte Tatsache.

Grass prangert an, was viele Menschen denken. Es ist nicht der Iran, der Unfriede schürt, denn es ist ausschliesslich Israel. Der Iran hat auch nicht gedroht, Israel und andere Staaten zu zerstören, wie ständig von Israelischer Seite behauptet wird; diese Aussage basiert auf einer falschen Interpretation einer Aussage von Ahmadinejad und ist schlichtweg gelogen. Auch ist es der US und Israelischen Regierung durchaus bekannt, dass der Iran nicht an einer Atombombe baut, auch wenn dieses Schreckgespenst immer und immer wieder in der jüdischen Weltpresse hochbeschworen wird. Dies geht aus einer Aussage hervor, welche er in einem Interview gemacht hatte, wie in der New York Times vom 08.01.2012 zu lesen war.

„But on Sunday, appearing on CBS’s “Face the Nation,” Mr. Panetta was less specific about how close to the line Iran would be allowed to go. Sanctions and separate embargoes against Iran were “working to put pressure on them, to make them understand that they cannot continue to do what they’re doing,” Mr. Panetta said, in comments that were taped before Mr. Abbasi’s announcement.“Are they trying to develop a nuclear weapon? No. But we know that they’re trying to develop a nuclear capability. And that’s what concerns us. And our red line to Iran is: do not develop a nuclear weapon. That’s a red line for us.”
In saying that the United States did not have any evidence that Iran was seeking to develop a nuclear weapon, Mr. Panetta was hewing closely to the conclusions the often fractious American intelligence agencies agreed upon in 2007 and again in 2010. Two National Intelligence Estimates, designed to reflect the consensus of the intelligence community, concluded that Iranian leaders had made no political decision yet to build an actual weapon. Instead, they described a series of steps that would take Iran right up to that line — and position it to assemble a weapon fairly quickly if a decision to do so were made.“

Der US Secretary of Defense Leon Panetta gibt also offenkundig zu, dass der Iran an keiner Atomwaffe baue. Zu diesem Resultat kamen auch Untersuchungen Amerikanischer Geheimdienste in 2007 und 2010, wie der Artikel weiterhin berichtet. Und nichtsdestotrotz ist die Begründung Israels für ihre militaerischen Ambitionen, dass der Iran an einer Atomwaffe baue und Israel attackieren wolle. Also ist es die jüdische bzw. Israelische Seite, die voller Lügen steckt.

Günter Grass ist sich der Gefahr auch durchaus bewusst, der Tatsache, dass er die Zielscheibe einer internationalen jüdischen Presse-Schlammschlacht wird, sobald er „aus der Reihe tanzt“ und etwas so banales macht wie Israel zu kritisieren. Er schreibt es ja noch in seinem Gedicht. Naja, es scheint z.T. die Antwort auf seine Frage an sich selbst zu sein, warum er so lange, bis ins hohe Alter, gewartet hat, um zu sagen, was gesagt werden muss. Und die Reaktionen sind genauso, wie er es sagt.

Ganz schnell wird das Wort „Antisemit“ ausgekramt, die „anti-semitische Peitsche“, wie man es auch nennen könnte, und damit nach Grass geschlagen. Da er es aber in seinem Gedicht schon vorhergesagt hat, wirkt es nicht nur fast lächerlich, das Wort dann als eine der ersten Reaktionen tatsächlich zu lesen. Zu all den pikierten und gekünstelt erbosten Reaktionen tut sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung noch nicht einmal entblöden, den senilen Literatur-Juden Marcel Reich-Ranicki aus seiner Gruft zu ziehen und ihn auch ein paar weinerliche und empörte Worte an die Öffentlichkeit richten zu lassen, und zwar in dem Artikel „Es ist ein ekelhaftes Gedicht“ vom 08.04.2012:

Hier die erste Frage und Antwort:

Was haben Sie gedacht, als Sie das Gedicht von Günter Grass „Was gesagt werden muss“ zum ersten Mal gelesen haben?

Dass es eine Gemeinheit ist. Das war das Erste. Mir war das völlig klar. Dass Israel den Weltfrieden bedrohe und diese Dinge, das genügte schon. Das ist eine Gemeinheit, so etwas zu publizieren. Außerdem ist es auch noch großer Unsinn. Israel ist schließlich selbstverständlich im hohen Maße am Weltfrieden interessiert.

Das interessante an all diesen gekünstelten und beleidigten Reaktionen der Juden und jüdischen Freunde ist immer, dass sie sich alle in lautem Geschrei ergiessen und über Grass mokieren, viele Wilde Fakten in den Raum werfen wie z.B. dass Grass vor 60 Jahren selber mal kurz in der Waffen-SS war und somit sein Recht auf derartige Aussagen verspielt habe, aber in keinster Weise dem gegen-argumentieren, was Grass eigentlich gesagt bzw. geschrieben hat.

Auch ist es interessant, dass eine klitzekleine Kritik an Israel auszureichen scheint, um die geballte Kraft der Weltpresse auf Grass herabregnen zu lassen. Man darf sich dabei durchaus fragen, wieviele der eigentlichen Kritiker Israel’s aus diesem Grunde lieber den Mund halten und Ihre Meinungen nicht äußern, einzig aus dem Grund, um nicht Opfer dieser geballten Kraft zu werden. Das grenzt aber schon fast an ein faschistisches System, welches scheinbar von jüdischen Interessen gelenkt wird.

Diese arrogante Haltung Israels, sowie ihre Luegen und Doppelmoral, ganz besonders im Hinblick auf die Situation in Palestina, wird aber zwangsläufig zu einem Ansteigen der Antisemitismus auf internationaler Ebene führen. Das darf auch niemanden wundern, denn Schulhof-Bullies sind einfach nicht besonders wohl gelitten, und kriegen hin und wieder auch mal selbst eine drauf.

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ein Kommentar

  1. Danke,
    endlich habe ich gefunden, das, was mir gefält. – JB

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