Bangladesch: Preis der Billigkleidung für den Konsum

PRAVDA TV - Live The Rebellion

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Die Zahl der Toten nach dem Fabrik-Einsturz in Bangladesch ist auf mehr als 500 gestiegen. Viele namhafte Modemarken ließen dort produzieren.

Noch immer harren verzweifelte Angehörige vor den Trümmern aus. Wie Anklage-schriften halten sie Fotos ihrer toten Liebsten in die Kameras der Fernsehteams. Das Fabrikunglück von Savar, das schlimmste in der Geschichte Bangladeschs, nimmt immer tragischere Ausmaße an. Inzwischen stieg die Zahl der Toten auf mehr als 500.

Auch die Textilien, die in den Trümmern gefunden wurden, gleichen stummen Anklagen: Sie tragen Etiketten von so bekannten Modeketten wie Kik, Primark, Mango und Benetton, berichten Retter. Wie ein Kartenhaus war der achtstöckige Gebäudekomplex Rana Plaza, der fünf Textilfabriken mit 3000 Arbeitern beherbergte, vor zehn Tagen eingestürzt.

Ein Rückzug hilft den Frauen nicht

Die Tragödie hat eine Debatte über die Verantwortung der Konzerne für das Heer der Billigarbeiter losgetreten. Als erstes Unternehmen will sich Disney aus Bangladesch und anderen „Hochrisikoländern“ zurückziehen, in denen…

Ursprünglichen Post anzeigen 538 weitere Wörter

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